Teilleistungsstörungen

Bei der Teilleistungsstörung handelt es sich um eine reduzierte Leistungsfähigkeit bei der Informationsaufnahme, -verarbeitung oder -weitergabe. Teilleistungsgestörte Kinder verfügen über eine durchschnittliche, oft sogar überdurchschnittliche Intelligenz. Viele sind talentiert und begabt. Es ist deshalb wichtig, die reduzierte Leistungsfähigkeit der Informationsverarbeitung nicht mit mangelnder Intelligenz gleichzusetzen. Zu beobachten, mit welchen Fähigkeiten Betroffene ihre Schwächen kompensieren, erstaunt immer wieder.

Wahrnehmungsstörungen

Die Wahrnehmungsstörung ist ein vielfältiges Krankheitsbild. Fachleute sprechen von Schwächen der visuellen, auditorischen und taktilen Wahrnehmung sowie von sozialen Wahrnehmungsstörungen. Defizite dieser Art führen häufig zu Verwirrung, Angst und Frustration. Traut man der eigenen Wahrnehmung nicht, machen sich Selbstzweifel breit. Betroffene leben in einer instabilen Welt. Um das zu kompensieren, sich selbst zu ordnen und persönlich zurechtzufinden, erfordert Durchhaltevermögen und ein hohes Maß an Kreativität.

ADHS

Hinter ADHS verbirgt sich die Aufmerksamkeits-Defizit-Störung mit oder ohne Hyperaktivität, welche gekennzeichnet ist durch Impulsivität, Beeinträchtigungen der Konzentrationsfähigkeit und der Daueraufmerksamkeit, was sich häufig in einer ungeordneten Wahrnehmung und sprunghaftem Verhalten zeigt. Dazu kommt sehr oft eine motorische Hyperaktivität oder innere Unruhe.